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Through The Eyes Of The Dead

Storie von: arne, am 29.08.2007 ]

Gravierende Einschnitte ins Bandgefüge haben schon vielen Gruppen zu neuer Stärke verholfen. Da sind THROUGH THE EYES OF THE DEAD mit ihren drei Neuzugängen - Vocals, Drums und Bass - nur ein neuerliches Beispiel. Doch was das Quintett aus South Carolina mit ihrer vierten Scheibe „Malice“ (Prosthetic) abliefert, kommt tatsächlich unerwartet brachial und dynamisch vorgetragen.

 
Ähnlich ALL SHALL PERISH, DYING FETUS oder KATAKLYSM setzt der Fünfer auf brutalen Death Metal mit gelegentlichen Blastbeat-Einsprengseln und steter Tempofixierung. Trotz beinharten Drucks finden sich in den elf Stücken auch immer wieder satte Grooves und manchmal sogar melodische Riffstrukturen: „Malice“ ist für uns eine ganz besondere Platte.“ erklärt Gitarrist Justin Longshore:

„Nicht zuletzt deshalb, weil wir gleich drei neue Mitglieder mit an Board haben. Vor allem die Trennung von Shouter Anthony fiel uns schwer, doch er hatte nicht ansatzweise den Enthusiasmus, den wir anderen teilen und der uns immer weiter vorantreibt. Darüber hinaus sind die Stücke über einen langen Zeitraum hinweg entstanden. Im letzten Jahr sind wir fast durchgängig auf Tour gewesen und haben jede Menge Ideen auf unseren Laptops aufgenommen. Die Basics für das neue Album standen bereits, als wir zusammenkamen und sie zu fertigen Tracks weiterführten. Doch die Aufnahmen gestalteten sich durch die Veränderungen im Line-Up letztlich schwieriger als erwartet. Diese toughe Phase haben wir aber glänzend gemeistert, und das hört man auch. „Malice“ steht für einen ungemein frischen Sound, der uns weitaus reifer als noch auf „Bloodlust“ präsentiert. Es ist genau die Platte geworden,


die ich mir erträumt habe. Als Band waren wir fokussiert und sind mit einem gemeinsamen Ziel an unser Limit gegangen. Die Zusammenarbeit mit Erik Rutan (HATE ETERNAL, ex-MORBID ANGEL) lief reibungslos und hat uns zusätzlich befruchtet. Er wusste, worauf wir Wert legen und hat uns glänzend in Szene gesetzt.“

Allen Widrigkeiten zum Trotz ist das Grundgerüst von THOUGH THE EYES OF THE DEAD noch enger zusammengerückt und musikalisch weiter gewachsen: „Chris und ich sind mit den Jahren bessere Songwriter geworden, doch das ist nicht der entscheidende Grund.“, so Longshore: „Neben unserem Streben nach möglichst brutalem Kram richten wir unser Augenmerk auch auf die Songstrukturen und das Gesamtbild. Das muss man lernen. Erst mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, was geht bzw. wie man Songs anlegen muss, die knallen und doch auch mehr bieten, als es im ersten Moment scheint. Mit „Malice“ haben wir wieder eine deutlich direktere und angepisstere Platte geschrieben, die sich jedoch aus einzelnen Songs und nicht nur Riffs zusammensetzt. Und wir haben nun mit Nate Johnson (ex-PREMONITIONS OF WAR) einen weitaus stimmgewaltigeren und variableren Shouter in der Band. Nate steht gewissermaßen symbolhaft für den neuen Sound von THROUGH THE EYES OF THE DEAD.“

 
 Links:
  throughtheeyesofthedead.net
 
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