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The Fyredogs

Storie von: Janick, am 02.09.2006 ]

Die Rheinländer konnten mit ihrer aktuellen MCD "Worth A Try" ordentlich punkten und legten einen begeisterten Mix aus Rock´n´Roll, Punk, Metal und Schweine-Rock vor. Dabei präsentieren sich die fünf Herren stets rau, rotzig und roh, einhergehend mit einer ordentlichen Portion Aggression und einer coolen Punch-In-Your-Face-Attitüde. Die Musik von THE FYREDOGS macht einfach riesig Spaß und man bekommt unweigerlich Bock ein Bier aufzureisen und durch die Gegend zu düsen.

 
"Besten Dank, dass unsere Spielfreude ankommt, ist ein großes Kompliment! Und dabei verstehen wir uns in erster Linie als eine Live-Band. Es ist wirklich nicht einfach, die Energie die wir auf der Bühne haben, im Studio zu reproduzieren. Das Musizieren betreiben wir allerdings mit einer gewissen Ernsthaftigkeit, was die Qualität angeht. Nur Saufen und Party machen, reicht halt noch nicht aus, um eine gute Band am Start zu haben. Wobei das eine aber natürlich nicht das andere ausschließt", gibt Gitarrist Doc B. Danger zu Protokoll.

Die Formation wurde im Jahr 2000 gegründet und entstand aus der Kölner Hardcore-Band Run Fat Boy Run heraus. Bei der Namensfindung hatte sozusagen das Schicksal die Zügel in die Hand genommen. "Ich weiß das noch wie heute! Einen Tag vor unserem nächsten Gig sind der Gitarrist und der Basser ausgestiegen. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden, die bevorstehende Show, in der JVA für Frauen in Vechta, als Trio zu spielen. Gleichzeitig haben wir uns aber vorgenommen, dass wir bevor wir wieder zu Hause sind einen neuen Bandnamen haben. Kurz vor dem Frauenknast lief uns dann dieser räudige Straßenköter vor die Karre und es gab einen Riesenknall. Wir sind dann ausgestiegen und haben geguckt was los ist, haben aber den Hund nicht gefunden und sind dann weiter gefahren. Als wir vor den Gefängnistoren anhielten, um durch die Fahrzeugschleuse zu fahren, fing es plötzlich an tierisch zu stinken und zu qualmen. Das arme Tier hatte sich unter unserem Bus am heißen Auspuff verkeilt und sein Fell fing schon an zu


kokeln. Die Kollegen vom Wachpersonal kamen dann ganz schnell mit einem Feuerlöscher und haben den ‚Feuerhund' gelöscht. Der neue Bandname lag dann quasi vor uns."

Für die starken Songs wurde auch beim Mix und Mastering nichts dem Zufall überlassen und so konnte man neben Pieter Kloos auch George Marino gewinnen. "Der Kontakt kam über unser Label zustande, aber als wir die Namen gelesen haben, ging uns fast der Arsch auf Grundeis! Pieter Kloos hat viel mit Peter Pan Speedrock gemacht, von denen wir große Fans sind. George Marino hat verdammt noch mal, solche Scheiben wie "...And Justice For All" von Metallica gemastert! Das war uns schon fast unheimlich."

Diesen Umstand konnten die Jungs aber ohne Probleme meistern und haben mit ihrer MCD "Worth A Try" eine fette Scheibe fabriziert, die mitreißt und unheimlich viel Spaß macht. Doch ein Riesenmanko hat die aktuelle Veröffentlichung schon, denn der Silberling ist einfach viel zu kurz ausgefallen. Gerade wenn man so richtig angefixt ist, hört der musikalische Spaß auch leider wieder auf und man drückt schon hypnotisch auf die Repeat-Taste. "Nur Geduld, wir sind mittendrin einen Sack voll neuer Songs zu schreiben und mit etwas Glück wird unser nächstes Release dann auch etwas länger." Das will ich aber auch schwer hoffen! Leuten denen es ähnlich geht, können ihre Entzugserscheinungen mit Konzerten der Combo überbrücken. Eine zusammenhängende Tour steht bislang nicht ins Haus, aber dafür massig Einzelshows mit u.a. Bands wie Peter Pan Speedrock, Motorjesus oder President Evil.

 
 Links:
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