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Terror

Storie von: arne, am 17.07.2006 ]

Erst kürzlich tourten TERROR als Teil der „Sounds Of The Underground“-Tour durch Europa, um das Release ihres zweiten Longplayers “Always The Hard Way“ vorzubereiten. Nachdem die „toughen Old School-Recken“ ihre explosive Live-Intensität weder mit ihrer Debüt-MCD “Lowest Of The Low” noch dem Vollzeit-Einstand “One With The Underdogs” repräsentativ einfangen konnten, ist dieses Manko mit der neuen Scheibe nun endlich ausgeräumt.

 
“Always The Hard Way“ ist spritzig, temporeich und richtig schön Hardcore; eben so, wie man TERROR auch auf ihren Shows erlebt! Entstanden ist eine Ansammlung von 14 treffsicheren Smashern, die keine Wünsche offen lassen und eindrucksvoll unterstreichen, weshalb die Gruppe zu den populärsten Acts im modernen Old School zählt. Doch auch außerhalb des Hardcore-Genres will sich die Gruppe positionieren, wobei die „Sounds Of The Unsderground“-Tour laut Gitarrist Doug nur eine erste Etappe markiert:

„Gerade für eine Band wie die unsere bietet die Tour tolle Möglichkeiten, denn wir erreichen Hörerschichten, die niemals zu uns kommen würden, wenn wir alleine unterwegs wären. Zwar sind wir bereits sieben oder acht Mal in Europa gewesen, doch bislang haben wir ausschließlich Hardcore-Shows gespielt. Diesmal war es uns wichtig, etwas anderes zu machen und uns auch anderen Leuten vorzustellen. Vielleicht kommen da zu unserer nächsten Tour auch einige Chimaira-Fans. Wir spielen genau in der Mitte als dritte von sechs Bands, wodurch gesichert ist, dass schon ausreichend Leute da und auch angeheizt sind. Für uns ist das die halbe Miete.“

Garant für abgefeierte Shows ist dabei ebenso die eigene Popularität: „Ich denke schon, dass es uns gelungen ist, über die Touren auch hier in Europa eine loyale Fanbasis aufzubauen, denn einige der Gesichter sind mir schon von früheren Shows her bekannt. Gerade auf der „Sounds Of The Underground“-Tour überwiegt aber natürlich der Anteil neuer Gesichter, die zum aller ersten Mal mit uns in Kontakt kommen. Das ist aber die genau richtige Herausforderung für uns, denn es spornt uns an, auch diese Leute für uns zu gewinnen und sie zu begeistern. Die Reaktionen zeigen, dass uns


dies gelingt und nicht zuletzt aus diesem Grund geben wir immer unser Bestes.“ ...was den Musikern bisweilen aber auch schwer fällt:

„Als Hardcore-Band unterwegs zu sein und so seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ist definitiv alles andere als ein Spaziergang. Viele Leute denken, es sei wie ein Urlaub, doch es ist eher das genaue Gegenteil. Man ist ständig unterwegs, weit weg von zu Hause, sieht seine Freunde und Familien nicht sehr häufig und es gibt nur wenige Konstanten in deinem Leben. Den normalen Alltag, den viele Leute so verdammen, lernt man erst schätzen, wenn man ihn nicht mehr hat. Andererseits ist es aber genau das Leben, das wir uns ausgesucht haben und das wir führen möchten.“ Ob TERROR letztlich in den Staaten oder hier in Europa unterwegs sind, ist Doug egal: „Das kommt darauf an, denn beides hat Vor- und Nachteile. Ich schätze die Staaten, denn dort ist alles etwas familiärer und man kennt sich besser aus. Man kann jederzeit zu seinem Handy greifen und auch sonst alles sehr schnell und einfach regeln. Hier in Europa ist das etwas schwieriger und teurer, aber dafür sind die Strecken zu den Clubs kürzer und es gibt fast immer gutes Essen. Hier bei Euch leben wir auf jeden Fall gesünder und werden als Band besser behandelt, aber dafür verliert man noch stärker den Kontakt zu seinen Freunden und zum amerikanischen Tagesgeschehen.“

Der Titel der neuen Platte zielt in diese Richtung: „“Always The Hard Way“ ist als Statement hinsichtlich des Lebens im Generellen gemeint. Nichts fällt einem einfach so in den Schoss, und wenn man etwas haben möchte, Träume hat, muss man selbst dafür kämpfen, dass es wahr wird. Das Leben ist nicht einfach. Das ist die Essens unserer neuen Scheibe.“

 
 Links:
  terrorhc.com
 
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