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Those Who Lie Beneath

Storie von: arne, am 03.04.2010 ]

Auf ihrem Debüt-Album „An Awakening“ präsentieren sich THOSE WHO LIE BENEATH ebenso dreist wie tollkühn und verbinden die besten Elemente aus verschiedenen Extrem-Spielarten. Das Quartett aus Portland, Oregon bringt Brutalo-Death, MetalCore und Deathcore mit einer latenten Jazz-Kante und grimmer Black Metal-Ästhetik zusammen.

 
Es ist mehr als verständlich, dass sich Metal Blade die Rechte für die Europa-Lizenz der Platte sicherte. THOSE WHO LIE BENEATH sind eine ideale Ergänzung des Roasters und gehören in die Reihe neben JOB FOR A COWBOY, THE BLACK DAHLIA MURDER, MOLOTOV SOLUTION und all die anderen: „In den vier Jahren, in denen es uns nun schon gibt, ging es verhältnismäßig schnell aufwärts, so dass wir heute schon am Scheideweg unserer Karriere stehen,“ äußert sich Gitarrist Kyle Rasmussen. „Wir stehen an der Schwelle, den Schritt zu schaffen, ein international anerkannter Metal-Act zu werden. Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel uns das bedeutet und wie aufgeregt wir sind. Das ist genau das, worauf wir hingearbeitet haben. Dass wir das erste Etappenziel so schnell erreichen würden, haben wir noch vor zwei Jahren für unmöglich gehalten. Doch seit der Veröffentlichung unseres Debüts haben sich die Ereignisse überschlagen. Es sind nur wenige Monate vergangen, doch in denen haben wir jede Tour gespielt, die uns angeboten worden ist. Nun folgt ein offizielles Release in Europa und das sogar über Metal Blade. Es gibt nicht viel, was wir uns mehr wünschen könnten. Vielleicht noch eine Hummer-Limosine und so viel Champagner, wie wir trinken können, haha.“

In den Staaten sind THOSE WHO LIE BENEATH bereits so etwas wie die Newcomer der Stunde. Nun schicken sie sich an, auch Europa zu erobern. „An Awakening“ bringt


ja auch alles mit, was Hörer moderner Extrem-Metal-Klänge anspricht: „Bei uns kommt alles und nichts zusammen, ohne dass es wesentliche Inspirationsquellen geben würde, die man benennen kann,“ weiß der Gitarrist.

„Was die Dunkelheit und Kratzigkeit unseres Sounds anbelangt, sind diese in der Tradition der skandinavischen Death und Black Metal-Bands zu sehen; etwa bei WATAIN, NAGLFAR, 1349, MARDUK, etc.. Was mich bei diesen Gruppen beeindruckt, ist die primitive und effektive Art und Weise, wie sie ihre Songs spielen. Die dynamischen, schnelleren Tracks belegen hingegen unsere Verbindung zum amerikanischen Death Metal. Songs wie ,Awaken‘ zeigen überdeutlich, dass wir von Größen wie SUFFOCATION, HATE ETERNAL und ORIGIN beeinflusst sind. Neben den gerade genannten Facetten gibt es aber auch weitere, die nicht so offensichtlich sind. Im Songwriting schlägt häufig eine Jazz-Affinität durch, doch auch die frühen MeatlCore-Breaks sind bei uns zu finden. Das kann Erinnerungen an WEATHER REPORT und PRAYER FOR CLEANSING wach hervorrufen.“

Die Mixtur, wie Kyle Rasmussen treffend skizziert, ist ein Stück weit einzigartig, so dass der Hype um THOSE WHO LIE BENEATH begründet ist. „An Awakening“ ist unglaublich bösartig und technisch und mit den normalen Maßstäben des Metal nicht zu fassen. Das Quintett positioniert sich außerhalb der Komfort-Zone und diese Risiko-Bereitschaft sollte belohnt werden.

 
 Links:
  myspace.com/thosewholiebeneath
 
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